Immobilien Finanzierung

Wer nicht im Lotto eine Menge Geld gewonnen hat und auch keine sehr große Erbschaft machen konnte, muss seine neue Immobilie finanzieren, denn man verdient ja nicht so viel, dass man innerhalb kürzester Zeit weit über 100.000,– Euro auf die hohe Kante legen kann. Daher kommt man um eine Finanzierung der Immobilie nicht herum, wobei es mehrere Finanzierungsarten gibt. Die klassische und immer noch oft genutzte Art ist die Finanzierung über einen Bausparvertrag. Hierbei spart der künftige Bauherr über Jahre in einen Bausparvertrag eine gewisse Summe. Ist dieser zuteilungsreif, so kann der Inhaber einen besonders zinsgünstigen Kredit bekommen, welches die erste Hypothek wird.

Die restliche noch fehlende Summe wird gesondert aufgenommen. Allerdings sollte der künftige Hausbesitzer schon eine gewisse Summe angespart haben, damit die monatliche Belastung nicht zu hoch wird. Des Weiteren muss aber im Vorfeld noch eine gewisse Summe für die vorab zu entrichtenden Gebühren vorhanden sein, denn Architekt, Notar und die Stadtverwaltung müssen bereits vor Baubeginn bezahlt werden. Die nächste Finanzierung läuft zwar auch über einen Bausparvertrag, aber in Verbindung mit der Riester-Rente. Man zahlt sowohl in den Bausparvertrag als auch in die Riester-Rente jeweils mindestens 100,– Euro monatlich ein. Die staatlichen Zuschüsse zur Riester-Rente fließen mit in den Bausparvertrag, damit dieser schneller zuteilungsreif ist.

Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, werden die Kreditangelegenheiten geregelt und der Baubeginn erfolgt. Während dieser Zeit beginnt die Tilgung des Darlehens, ebenfalls mit der Riester-Rente. Nur mit dem Unterschied, dass ab dem Zeitpunkt die staatlichen Zuschüsse in die Tilgung einfließen. Mit diesem System hat man vom Beginn des ersten Sparmonats bis zum Ende der Tilgung nur knapp 33 Jahre gebraucht und die Immobilie ist schuldenfrei. Ab jetzt wird die Riester-Rente komplett bedient. Der wichtigste Teil der Altersvorsorge wurde mit der eigenen Immobilie voll erfüllt.

Die nächste Finanzierung der Immobilie ist die Möglichkeit mit der Lebensversicherung, bei der während der gesamten Laufzeit der Lebensversicherung nur die Zinsen für das Immobiliendarlehen gezahlt werden. Wenn die Lebensversicherung zur Auszahlung gelangt, wird die Immobilie in einer Summe bezahlt. Hierbei kommt auch noch die Besonderheit, dass die Lebensversicherung nicht extra besteuert wird. Neuerdings besteht auch noch die Möglichkeit, dass Erwerbstätige mit einem Lebensalter über 40 Jahren auch noch in den Genuss einer eigenen Immobilie kommen können. Dies wird in Deutschland von drei Unternehmen angeboten. Es wird damit gerechnet, dass der Erwerbstätige noch rund 15-20 Jahre seinen Beruf ausüben wird. Das Darlehen für dieses Einfamilienhaus kostet den Besitzer eine Belastung von rund 1.000,– Euro inklusive der Tilgung mit rund 8 %.