Mietbürgschaft von Versicherungen erspart Mietern eine Barkaution

Vermieter verlangen von Ihren Mietern fast immer die Stellung einer Sicherheit. Diese dient dazu um mögliche Schäden des Mieters aufzufangen, da der Mieter seine Wohnung oder sein Haus natürlich gerne in dem Zustand zurück erhalten möchte, wie er es den Mietern übergeben hat. Hinterlässt der Mieter bei Auszug aus der Wohnung oder dem Haus einen Schaden, greift der Vermieter auf die hinterlegte Sicherheit zurück und bezahlt damit erstmal seine Schäden. In den meisten Fällen bezahlen Mieter diese Sicherheit bei dem Vermieter mit einer Barkaution welche in Deutschland maximal 3 Monats Nettokaltmieten umfassen kann. Doch nicht jeder Mieter hat auch direkt das Geld für die Mietkaution zur freien Verfügung, weshalb es durchaus schwer sein kann, die Kaution in Bar beim Vermieter zu hinterlegen. Besonders schwer kann dies zum Beispiel bei einem Umzug werden. Der alte Vermieter darf nämlich die Mietkaution maximal 9 Monate zurückhalten, so lange bis die Nebenkostenabrechnung vollständig durchgeführt wurde. Mieter müssen aber auch bei Ihrer neuen Wohnung eine Mietkaution hinterlegen – eine doppelte Belastung. Hier können Mieter auch eine Mietbürgschaft nutzen welche mittlerweile viele Versicherungen für Privatkunden, zu ganz attraktiven Konditionen anbieten.

Statt Bargeld eine Mietkaution mit einer Mietbürgschaft von Versicherungen

Bei einer Mietbürgschaft übernimmt die Versicherung quasi die Hinterlegung der Mietkaution. Dazu stellt die Versicherung eine Bürgschaftsurkunde aus. Diese überreichen Mieter dann Ihrem Vermieter. Sollte der Mieter dann einen Schaden in der Wohnung oder dem Haus verursachen, erhält der Vermieter Geld von dem Bürgen – der Versicherungsgesellschaft. Versicherbar bei einer Mietbürgschaft von einer Versicherung sind maximal 3 Monatsmieten (Kaltmiete und Netto).
Dafür dass die Versicherungsgesellschaft das Risiko der Mietbürgschaft übernimmt, erhebt die Versicherung auch eine entsprechende Gegenleistung. Diese umfasst einen Jahresbeitrag von 5 bis 6% der Mietkaution. (Der attraktivste Anbieter einer Mietkautionsbürgschaft besteht in Kautionsfrei in Kooperation mit der R+V Versicherung: www.kautionsfrei.de)

Doch die Mietbürgschaft einer Versicherung über die Mietkaution, hat für Kunden auch einen Nachteil. Denn die eingezahlten Versicherungsbeiträge bleiben bei der Versicherungsgesellschaft und werden bei Auszug aus der Wohnung nicht zurückgezahlt. Auch holen sich die Versicherungen natürlich die Leistungen an den Vermieter, von Ihren Kunden wieder zurück. Der gezahlte Jahresbeitrag dient also lediglich dafür, dass die Versicherung die Bürgschaft übernimmt und bei dem Vermieter in Vorkasse geht. Daher empfiehlt sich eine Mietbürgschaft von einer Versicherung nur dann, wenn Mieter wirklich nicht das Geld für die Mietkaution besitzen. Ansonsten empfiehlt es sich eher die Kaution Bar zu hinterlegen.

Mehr Informationen über die Mietbürgschaft und Mietkautionsversicherung bietet die Internetseite www.mietkautionsversicherung.info